Handwerk hat viele Gesichter
Im Rahmen der Initiative "Handwerk hat viele Gesichter" setzen Wiener HandwerkerInnen gemeinsam ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Die Betriebe - die Palette reicht von Gebäude- und FassadenreinigerInnen über FriseurInnen bis zu Fahrschulen, Schlossereien oder Restaurants - treten für ein partnerschaftliches tägliches Arbeiten mit Verständnis und gegenseitigem Respekt im Sinne zufriedener KundInnen ein.
"Denn es ist vollkommen egal, woher die Profis kommen, die gute Dienstleistung erbringen, welche Hautfarbe sie haben und welche Kultur sie pflegen", so Mitinitiatorin, SPÖ-NRAbg. Petra Bayr. Und: "Viele Dienst- und Serviceleistungen würde es ohne die vielen fleißigen Hände und das unternehmerische Geschick von Menschen mit Migrationshintergrund in Wien in dieser Breite und Qualität gar nicht geben."

500 Firmenwägen zeigen Flagge gegen Rassismus
Viele Wiener Betriebe unterstützen die Aktion "Handwerk hat viele Gesichter" und setzen ein sichtbares Zeichen für ein Miteinander aller Menschen, indem sie ihre Firmenautos mit Fahnen zur Aktion beflaggen. Ihnen allen geht es um die gute Qualität ihrer handwerklichen Dienstleistungen und nicht um die Frage, woher ihre MitarbeiterInnen kommen.
"Viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit" vereinigt verschiedenste Initiativen auf einer Plattform. So finden sich dort unter anderem auch "Fußball hat viele Gesichter", "Gastfreundschaft hat viele Gesichter", uvm. Bei letzterem mit an Bord sind auch zahlreiche UnterstützerInnen wie projektXchange, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien, ZARA, dem Nord-Süd-Institut, dem Samariterbund, der Volkshilfe und Dutzenden GastronomInnen deutlich aufzeigen wollen, wie wichtig das gute Miteinander aller Wienerinnen und Wiener ist. Bei "Fußball hat viele Gesichter" garantieren mittlerweile 103 eigens mit Dressen ausgestattete Vereine, von der Bundesligamannschaft First Vienna FC bis zum Liganeuling NoBorders11, dass das Motto auf allen Wiener Fußballplätzen präsent ist.
Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden gegen Fremdenfeindlichkeit
Alle Informationen auf einen Blick im Folder: hier...

Foto: (c) Jobst
Wiener Handwerk kann was!
Das Handwerk in Wien hat hohe Qualität. Viele Profis sorgen zu Hause, rund ums Auto und im alltäglichen Leben der Menschen dafür, dass alles reibungslos funktioniert. Seien es die RauchfangkehrerInnen, die gefahrloses Heizen garantieren, die Gas- und WasserleitungsinstallateurInnen, die drauf achten, dass alle Leitungen dicht und somit sicher sind oder die AutomechanikerInnen, die Pannen schnell beheben– bei den wirklichen Profis kann sich jeder gut aufgehoben fühlen.
Hier klappt die Zusammenarbeit professionell
Sicherheit – zu Hause ebenso wie im öffentlichen Raum – wird für viele Menschen immer wichtiger. Handwerkerinnen und Handwerker leisten einen wichtigen Beitrag zum Sicherheitsempfinden der WienerInnen. Dabei ist es den Menschen, die die hohe Qualität der Wiener HandwerkerInnen schätzen, vollkommen egal, woher die Profis, die gute Dienstleistung erbringen, kommen, welche Hautfarbe sie haben und welche Kultur sie pflegen. Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz haben unter den Wiener HandwerkerInnen und ihren zufriedenen Kunden keinen Platz.
Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit
Sicherheit ist Vertrauenssache – und die WienerInnen vertrauen jenen Profis, die was von ihrem Handwerk verstehen, die in der Lage sind, mit ihren Händen individuell für ihre Kunden zu „zaubern“, spezielle Wünsche zu erfüllen und das Leben für uns alle ein wichtiges Stück sicherer und einfacher gestalten können. Mit der Initiative „Handwerk hat viele Gesichter“ setzen die Wiener HandwerkerInnen gemeinsam ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Sie treten damit für ein gemeinsames tägliches Arbeiten mit Verständnis und gegenseitigem Respekt im Sinne zufriedener Kunden ein.


Petra Bayr,