1. Fußball hat viele Gesichter Cup
1. "Fußball hat viele Gesichter"-Cup: Ein starkes Zeichen des friedlichen Miteinanders
Breite Front gegen Rassismus und Ausgrenzung am Sportclub-Platz
Die Initiative "Fußball hat viele Gesichter" lud am gestrigen Sonntag zum 1. "Fußball hat viele Gesichter" Cup, bei dem mit fairem und engagiertem Fußball ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt wurde.
Wir bedanken uns bei allen Mitspielenden für den Einsatz und das faire und sportliche Zusammenspiel und gratulieren den Gewinnern:
Damen:
Zwei erste Plätze: Dynama Donau und Paulaner Wieden
Herren:
1. Platz: WS Ottakring
2. Platz: Wiener Sportklub
3. Platz: Absolut Vienna

"Ich bin stolz, dass beim Fußball und allgemein beim Sport in Wien das Zusammenleben so gut funktioniert: Es geht um den Zusammenhalt des ganzen Teams, um Fairness, sportliche Leistung und Spaß. Wir sind nicht Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund, sondern wird sind alle WienerInnen, Fans oder FußballerInnen!", so Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport.
Bereits 30 Wiener Fußballvereine machen bei der Initiative "Fußball hat viele Gesichter" mit, es werden laufend mehr. "Inzwischen werden wir bereits von den Vereinen selbst angesprochen, die Aktion hat sich herumgesprochen und vielen ist es ein Anliegen, zu zeigen, dass in ihrer Mannschaft die Herkunft kein Thema ist", informiert Landtagsabgeordneter Christian Deutsch, Landesparteisekretär der SPÖ Wien und Initiator der Plattform "Viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit".

v.l.n.r.: Anja Richter (Sportkandidatin der SPÖ Wien), Paul Schauer (Geschäftsführer OmniMedia), Christian Deutsch (Landesparteisekretär der SPÖ Wien und Initiator der Aktion "viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit), Christoph Peschek (Lehrlingssprecher der SPÖ Wien und Kandidat für die Gemeinderatswahl).
"Als Trainer zählt die Leistung eines Spielers, nicht seine Herkunft", stellt Peter Pacult, Trainer von SK Rapid Wien, klar. Peter Brandstätter, einer der drei Schiedsrichter des Turniers bringt es auf den Punkt: "Auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit pfeife ich."
![]() v.l.n.r: Robert Grüneis, Sonja Schneeweiss, Petra "Penny" Bayr und Ralph Vallon | Für "Fußball hat viele Gesichter" wagten sich auch viele aufs Fußballfeld, die dort nicht regelmäßig zu Hause sind: Ralph Vallon (Club Cuvée Initiator), Robert Grüneis (Geschäftsführer Wien Energie), Anja Richter (Kandidatin der SPÖ Wien für die Gemeindratswahl), Petra Bayr (Nationalratsabgeordnete der SPÖ Wien), Paul Schauer (Geschäftsführer OmniMedia), Christoph Peschek (Lehrlingssprecher der SPÖ Wien und Kandidat für die Gemeinderatswahl) und einige weitere prominente Fußballbegeisterte. Gespielt wurde natürlich in den Viele-Gesichter-Dressen, die alle teilnehmenden Vereine erhalten. |
Anja Richter, die für die siegreiche Prominenten-Mannschaft das entscheidende Tor zum 2:1 erzielte, freut sich über die Fairness, die das gestrige Spiel dominierte: "Duzende Burschen und Mädchen haben sportlich das Beste gegeben, sie hatten Spaß dabei und es zeugt von ihrem Verständnis für das Miteinander, dass es so gut wie keine Fouls gab!" Heinz Hufnagl, dritter Wiener Landtagspräsident, Sportklubfan der ersten Stunde und begeisterter Zuschauer: "Ein wunderschöner Fußballnachmittag in Dornbach, der einmal mehr den internationalen Charakter Wiens und die völker- und menschenverbindende Funktion des Sports bewiesen hat."
"Mit Fußball hat viele Gesichter" beweisen jedes Wochenende dutzende Mannschaften aufs Neue, dass sie verstanden haben, worum's beim Fußball und im Leben geht: Um's gute Zusammenspielen und gemeinsame Leistung", betont Petra Bayr, Nationalratsabgeordnete der SPÖ Wien, die ebenfalls Initiatorin der Plattform "Viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit" ist. Als Torfrau der siegreichen "Promi-Mannschaft" beim gestrigen Turnier stellt sie fest: "Als SPÖ Wien halten wir gegen Rassismus, auf uns ist in dieser Frage Verlass!"

"Es ist sehr schön und entspannend, wenn man sieht, dass in einer Fußballmannschaft und bei den Fans Herkunft einfach kein Thema ist. Es gibt viel wichtigere und spannendere Themen beim Fußball!", sind sich Bernd Herger und Wolfgang Markytan - selbst begeisterte Fußballer und Koordinatoren von "Fußball hat viele Gesichter" - einig.
"Mit der Initiative Fußball hat viele Gesichter und mit dem Turnier wollen wir bewusst machen, dass es beim Fußball auf Fairness, Teamzusammenhalt, sportliche Leistung und Spaß ankommt. Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit geben wir keinen Raum!", fasst Ralph Vallon, Club Cuvée Schöpfer und Mitinitiator von "Viele Gesichter gegen Fremdenfeindlichkeit" zusammen.
Beim Turnier der "Viele Gesichter"-Mannschaften ging der WS Ottakring als beste Mannschaft hervor, den zweiten Platz belegte der Wiener Sportklub, Absolut Vienna wurde Dritter und die beiden Damenmannschaften Dynama Donau und FC Paulaner Wieden siegten ex-aequo mit brillanten sportlichen Leistungen.

Das Fußball hat viele Gesichter-Team: KoordinatorInnen Wolfgang Markytan, Sonja Schneeweiss, Petra "Penny" Bayr und Bernd Herger



